Namenspatron des Restaurants ist eine mittelalterliche
Festung in Armenien. Das vorherrschende Ambiente ist jedoch, abgesehen
von der Kellnerin, die als Burgfee durchgehen könnte, alles andere
als mittelalterlich. Tische in jungfräuliches Weiß gehüllt
stehen für die Kundschaft bereit. Hauptsächlich die Berliner
Russen haben, wahrscheinlich aufgrund der Nähe zu ihrem traditionellen
Viertel Charlottengrad das kulinarische Kleinod für sich entdeckt.
Das sieht man schon mal an der Gästerunde, die der Einfachheit halber
gleich eine ganze Flasche Wodka für den Tisch ordern. Laut oder ordinär
wird es aber trotzdem nicht. Das wäre dieses vorzüglichen Essens
auch nicht würdig. Sehr zu empfehlen ist die warme Joghurtsuppe, wie
alles fein gewürzt, für den mitteleuropäischen Geschmack
vielleicht etwas wenig gesalzen. Nachsalzen geht ja immer, wegsalzen nie,
um Alfred Biolok zu zitieren. Weitere Spezialitäten sind die Rollos,
gefüllte gebackene Teigtaschen, die auch in einer Fülle vegetarischer
Varianten zu haben sind und sättigen wie ein Hauptgericht. Vom Lavastein
kommen verschiedene marinierte und sehr zarte Fleischgerichte. Eine wunderbare
Küche, die von märchenhaftem Personal serviert wird. (Restaurants Bilder)